
Anderer Name (D, CH):
Erbsenschoten, Kefe, Zuckererbse, Kaiserschote, Kiefelerbse, Knackerbse oder Mangetout
Saison:
Juni bis Juli (Importware ganzjährig)
Sorten/ Arten/ Farben:
Grüne, süße, knackige, zarte Schote, 2cm breit und bis zu ca 10 cm lang. Im Gegensatz zu den anderen Erbsen isst man hier die ganze Schote (daher auch der französische Name: Mangetout – von “manger” (essen) und “tout” (ganz).
Wo erhältlich:
Supermarkt und Bioladen in der Gemüseabteilung, Bauernmarkt
Lagerung:
Kühlschrank im Gemüsefach: 3 bis 5 Tage, am besten in ein feuchtes Küchentuch gewickelt.
Tiefkühlschrank: Zuckerschoten blanchieren, abschrecken und in einem gefrierfesten Behälter über mehrere Wochen/Monate haltbar. Durch das Blanchieren behalten sie ihre grüne Farbe. Nach dem Auftauen kann man die Zuckerschoten wie gewohnt verarbeiten.
Wie zubereitet:
Beilage zu Fleisch-, und Fischgerichten, Suppen, Salaten, Rohkost
Möglicher Ersatz:
Fisolen
EW/100g:
5
GL/100g:
6
Faustformel Kategorie:
Gemüse
Portionsgröße, wie viel wiegt eine Handvoll:
1 Tasse entspricht 160 Gramm
Woran erkennt man gute Qualität? Worauf muss ich achten?
Zuckerschoten haben ein kräftiges Grün und eine knackige Konsistenz, quietschen sie leicht beim Aneinanderreiben, sind sie besonders frisch. Eher kleinere Zuckerschoten kaufen, da sie süßer schmecken als die großen.
Weisen die Hülsen gelbliche Verfärbungen oder Flecken oder dunkle Stellen auf, oder lassen die Hülsen sich nicht mehr knackig angreifen, sollten die Schoten nicht mehr gekauft werden.
Besonderes:
Die Bezeichnung Kaiserschote hat dabei einen geschichtlichen Ursprung: In England wurde via Gerichtsurteil im Jahr 1433 festgelegt, dass man im Adelsstand sein musste, um überhaupt Zuckerschoten essen zu dürfen. Und König Ludwig XIV ließ Teile des Louvre-Parks in einen Erbsengarten umfunktionieren und machte eine Gewohnheit daraus, Erbsen bzw. Zuckerschoten als frisches Gemüse zu verspeisen.