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>> Video: Nüsse einweichen – Warum? Wie?
Zusammenfassung
Viele pflanzliche Lebensmittel – wie auch Nüsse – enthalten sogenannte “Antinährstoffe” um sich vor Schädlingen und anderen Fressfeinden zu schützen. Das sind Stoffe, die die Verdauung belasten und die Aufnahme von Nährstoffen, vor allem Eiweiß, im Darm hemmen. Sogenannte “Protein-Inhibitoren”. Sobald aber die Nuss eingeweicht wird, entstehen Enzyme, die diese Inhibitoren deaktivieren. Zu diesem Thema gibt es übrigens auch ein getrenntes Video: “Nüsse einweichen – Warum? Wie?”.
Wer aber nicht so viel Zeit hat, die Nüsse über Nacht einzuweichen, kann auch auf geröstete Nüsse zurückgreifen. Das Rösten kann helfen, die Antinährstoffe zu reduzieren. Das Problem, das wir dabei haben, dass die gerösteten Nüsse meistens auch gesalzen wurden. Das Salz ist dabei nicht das Schlechte – im Gegenteil, wir sind Fans von Salz und der Mensch braucht es auch zum Überleben! Aber die Kombination von Salz und Fett hat der Körper besonders gern. Unser Gehirn reagiert darauf wie eine Droge. Da fällt es einem dann schwer, aufzuhören und man isst meistens über den Hunger hinaus.
Hin und wieder sind geröstete und gesalzene Nüsse total ok! Wenn du aber noch am Anfang stehst und deinen natürlichen Sättigungspunkt noch nicht kennst, dann wäre es besser, deine Portion an Nüssen herauszufinden. Und das kann man am besten mit rohen Nüssen!