Merken
Zusammenfassung
Bei einer Hauptmahlzeit nach der Faustformel ist nicht nur das Verhältnis von Eiweiß und Kohlenhydraten wichtig, sondern es sollten auch immer mindestens zwei Fäuste Gemüse mit am Teller sein. Denn Gemüse liefert viele Mikronährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, unterstützt die Leber bei der Entgiftung, etc. Aber irgendwie hast du das Gefühl, dass du eine bestimmte Gemüsesorte nicht verträgst oder dich einfach generell nach einer Mahlzeit mit viel Gemüse nicht gut fühlst? Was kannst du da tun?
Grundsätzlich gibt es zwei Gruppen von Menschen:
- Die, die an so viel Gemüse einfach nicht gewöhnt sind.
Gemüse enthält viele Ballaststoffe, unverdauliche Fasern etc. An diese bestimmten Stoffe muss sich die Verdauung erst gewöhnen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass man nach einer Mahlzeit ein bisschen aufgebläht ist oder sich unwohl fühlt. Aber keine Sorge, diese Probleme sind meistens nach ein paar Wochen wieder verschwunden. - Die, die bestimmte Gemüsesorten einfach nicht vertragen.
Es gibt tatsächliche eine kleine Gruppe von Menschen, die bestimmte Gemüsesorten (z.B. Nachtschattengewächse) nicht vertragen. Solch eine Unverträglichkeit äußert sich dann meistens in einem aufgeblähten Bauch, Blähungen, Sodbrennen/Reflux.
Was kannst du tun?
- Fang langsam und mit kleinen Portionen an!
Für den Anfang sind 1-2 EL Gemüse zu einer Hauptmahlzeit total ok. Wenn du merkst, dass dir diese kleine Portion Gemüse gut tut, dann kannst du die Menge langsam steigern, bis du bei zwei Fäusten angelangt bist. - Iss gekochtes Gemüse und keine Rohkost!
Gekochtes Gemüse wurde quasi schon durch den Kochprozess “vorverdaut”. Dadurch ist es für dich leichter verdaulich und Mikronährstoffe können vom Körper leichter aufgenommen werden. Wenn du wirklich noch am Anfang stehst und dich erst an das viele Gemüse herantastest, dann kannst du es ruhig so lange kochen, bis es ganz weich ist. Je weicher es ist, desto leichter ist die Verdauung. - Mehr Fett und Eiweiß
Gemüse ist auch leichter verdaulich, wenn du ausreichend Fett und Eiweiß zu einer Mahlzeit isst. Das kann auch bei Fruktose- und Histaminintoleranz helfen.