Fermentiertes Gemüse (VIDEO)

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Anmerkung: Im Video sagt Sasha, dass man unbedingt unjodiertes Salz verwenden soll. Wir sind uns da nicht mehr ganz sicher, wie wichtig das ist. Manche finden das extrem wichtig, anderen ist das total egal. Wir hatten schon sowohl mit jodiertem als auch unjodiertem Salz gleich gute Erfolge – so wichtig scheint es also nicht zu sein.

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Zusammenfassung

Fermentiertes Gemüse ist vor allem für unsere Darmgesundheit essentiell. Diese wertvolle Methode der Haltbarmachung ist in vielen Kulturen auf der ganzen Welt bekannt. Bei der Fermentation wird das Gemüse durch Umwandlung durch Bakterien haltbar gemacht. Gleichzeitig wird dabei der Nährstoffgehalt erhöht.

Fermentiertes Gemüse Schritt für Schritt selber machen:

  1. Kaufe saisonale Bio-Gemüse! Für fermentiertes Gemüse eignen sich besonders gut Kohl, Karotten, Rüben, etc. Je mehr Gemüsesorten du verwendest, desto mehr Vielfalt und somit mehr gute Bakterien bekommst du. Kohl/Kraut eignet sich besonders gut für die Fermentation, da sich darauf bereits besonders viele “gute” Bakterien “tummeln”. ABER ACHTUNG: Verwende nur rohes und KEIN gekochtes Gemüse. Bei gekochtem Gemüse arbeiten andere Bakterien, die sich nicht für die Fermentation eignen.
  2. Schneide das Gemüse, oder verwende eine Küchenmaschine für die Zerkleinerung. Wie groß und wie fein die Stücke sind, hängt ganz von dir ab. Das ist Geschmackssache.
  3. Wenn du alles zerkleinert hast, dann kommt Salz dazu. Das ist wichtig, weil es eine Umgebung schafft, die “schlechte” Bakterien nicht mögen. Für die Menge gilt: nimm so viel, dass das Gemüse eigentlich ein bisschen zu salzig schmeckt. Im Video sagt Sasha, dass man unbedingt unjodiertes Salz verwenden soll. Wir sind uns da nicht mehr ganz sicher, wie wichtig das ist. Manche finden das extrem wichtig, anderen ist das total egal. Wir hatten schon sowohl mit jodiertem als auch unjodiertem Salz gleich gute Erfolge – so wichtig scheint es also nicht zu sein.
  4. Lass das Gemüse 30 Minuten lang stehen!
  5. Fülle das Gemüse in ein Rexglas (Fassvolumen ca. 1 Liter), aber nimm den Gummi am Anfang ab (den geben wir erst später auf das Glas, da am Beginn noch Druck entsteht, der entweichen können soll). Drücke das Gemüse beim Einfüllen schön zusammen, sodass keine Luft mehr dazwischen ist und das Wasser das Gemüse oben bedeckt. Fülle das Glas nicht ganz voll, sondern lass oben ein ein wenig Platz, damit die Bakterien auch genug “Platz zum Atmen” haben.
  6. Lass das Glas ca. 4-5 Tage stehen (das geht z.B. gut im Backofen, falls du ihn nicht benutzt), dann kannst du den Gummi einsetzen und das Glas weiter im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält es dann eeewig 🙂
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