Zusammenfassung
Seit Kurzem findet man in fast allen Supermärkten und Bio-Läden Nudeln aus Linsen- oder Kichererbsenmehl. Aber sind diese Nudeln gesund?
Grundsätzlich spricht nichts gegen Linsennudeln. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass es dazu noch keine entsprechenden Studien gibt, da dies ein relativ neues Produkt auf dem Markt ist. Linsen Pasta ist vor allem dann eine gute Alternative, wenn man glutenhaltiges Getreide, wie Weizen nicht verträgt oder wenn man manchmal einfach “mehr” Nudeln essen will, ohne gleich die Stärkefaust zu “sprengen” 🙂 . Denn Rote-Linsen-Nudeln haben von vornherein mehr Eiweiß, als Nudeln aus Getreide, und deshalb auch eine niedrigere Glykämische Last (die GL ist ein Maß dafür, wie schnell der Blutzucker nach einer Mahlzeit ansteigt).
Wie viel darf ich essen?
Für eine Portion kannst du 100g Linsen- bzw. Kichererbsennudeln (roh gemessen) essen (das sind ca. 220g gekocht). Damit hast du dann sowohl deine Stärkefaust als auch die Handtellergröße Eiweiß abgedeckt.
Antinährstoffe in Hülsenfrüchten
Linsennudeln enthalten wie alle anderen Hülsenfrüchte und Getreidearten sogenannte Antinährstoffe. Antinährstoffe verhindern die Aufnahme von Nährstoffen und hemmen die Verdauung. Um diese Antinährstoffe abzubauen, sollte man Hülsenfrüchte idealerweise zuerst einweichen und dann ordentlich in sprudelndem Wasser kochen. Da das bei Linsen- und Kichererbsennudeln nicht so gut möglich ist, horch einfach in dich dich hinein und achte darauf, ob du sie gut verträgst und keine Verdauungsbeschwerden bekommst.