Zusammenfassung
Der Glykämische Index
Der Glykämische Index (GI) gibt an, wie schnell der Körper Kohlenhydrate in Glukose (=Einfachzucker) umwandelt. Das heißt, wie stark der Blutzucker nach einem bestimmten Lebensmittel ansteigt. Was der GI aber nicht berücksichtigt, ist, wie viel Zucker als Gesamtes tatsächlich im Lebensmittel steckt. Beispielsweise ist die Wassermelone laut dem GI ein sehr schlechtes Lebensmittel, da der Zucker in der Wassermelone schnell ins Blut geht. Wie der Name aber schon sagt, enthält die Wassermelone zu 90% Wasser und damit enthält sie gar nicht so viel Zucker. Der GI ist somit kein besonders hilfreiches Maß, wenn es darum geht die Auswirkungen eines Lebensmittels auf den Blutzucker zu beurteilen. Deshalb hat man die Glykämische Last eingeführt.
Die Glykämische Last
Die Glykämische Last (GL) berücksichtigt nicht nur den GI, sondern auch die gesamt aufgenommene Kohlenhydratmenge, sprich Portionsgröße. Darauf basiert auch die Faustformel. Bei allen unseren Rezepten berechnen wir die GL der gesamten Mahlzeit (bei einer Hauptmahlzeit nach der Faustformel sollte die GL nie höher als 20-22 sein). Denn eine Mahlzeit mit einer max. GL von 22 und ausreichend Eiweiß lässt unseren Blutzucker nicht zu stark ansteigen, macht uns satt und beugt Heißhungerattacken vor.