Zusammenfassung
Was ist Gluten?
Wenn man von “Gluten” spricht, dann meint man damit das Eiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Vor allem beim Backen von Brot oder Nachspeisen hilft Gluten der Backfähigkeit, da Gluten Luftblasen im Teig einschließen kann.
In welchen Lebensmitteln kommt Gluten vor?
Gluten kommt in Roggen, Weizen, Dinkel, Gerste, Grünkorn, Emmer, Einkorn und Kamut (und natürlich in allen Produkten, die daraus gemacht sind) vor. Bei Hafer ist das ein bisschen anders, denn Hafer enthält dann Gluten, wenn er verunreinigt worden ist (sprich mit anderen glutenhaltigen Getreide in Berührung gekommen ist). Das erkennst du daran, wenn am Etikett “Kann Spuren von Gluten enthalten” steht.
Glutenfrei hingegen sind Reis, Hirse, Amaranth, Mais, Buchweizen und Quinoa.
Ist Gluten schlecht für uns?
Oft hört man, dass Gluten krank und dick machen soll. Aber bringt es wirklich gesundheitliche Vorteile, wenn man auf Gluten verzichtet? Für gesunde Menschen bringt eine glutenfreie Ernährung keine gesundheitlichen Vorteile – im Gegenteil. Wenn Menschen, die Gluten eigentlich problemlos vertragen, Gluten weglassen, dann kann die Ernährung ganz schnell einseitig werden. Wenn du also Gluten verträgst, dann kannst du es ganz problemlos essen!
Es gibt aber eine kleine Gruppe an Menschen, die Gluten nicht vertragen (diese Krankheit nennt man “Zöliakie”). Für diese Menschen ist deshalb wichtig, dass sie auf Gluten verzichten.