Grundsätzlich kann man nicht alle Schadstoffe vermeiden – damit kann der Körper bis zu einem gewissen Grad auch gut umgehen. Das heutige Ausmaß an Giftstoffen, denen wir ausgesetzt sind, übersteigt jedoch oft die Kapazitäten unserer Leber.
Folgende Dinge kannst du tun, um deinen Körper möglichst wenigen Giftstoffen auszusetzen:
Einatmen:

- Raumsprays vermeiden
- Insektensprays und -stecker vermeiden
- PVC-Böden und Tapeten vermeiden
- nur Wasch-, Putz und Reinigungsmittel verwenden, die das Umweltzeichen haben.
Essen:

- Fisch: kleine Meeresfische und heimische Süßwasserfische (vor allem Pflanzenfresser) bevorzugen, Meeresfrüchte und Zuchtlachs vermeiden
- Weichmacher: nichts in Folie einwickeln, Schraubgläser nicht hinlegen
- hauptsächlich saisonales Gemüse und Obst kaufen, möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau (die nach einer Untersuchung von Greenpeace am stärksten pestizidbelasteten konventionell angebauten Obst- und Gemüsesorten sind Paprika, Birnen, Trauben, Kopfsalat, Gurke, Süßkirschen, Erdbeeren, Äpfel – genauere Informationen dazu gibt’s im Einkaufsratgeber für Obst und Gemüse von Greenpeace).
- Fetthaltige Lebensmittel, wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte reduzieren und dafür in besserer Qualität kaufen (möglichst bio)
Haut:

- Neue Kleidung vor dem ersten Anziehen waschen
- möglichst wenige Gegenstände aus PVC verwenden (Bodenbeläge, Luftmatratzen, Planschbecken etc.)
- Kosmetika vermeiden, die folgende Inhaltsstoffe enthalten:
- Parabene
- Petrolatum, Paraffinum
- Aluminiun (in Deos und Raumsprays)
- DEA (Diethanolamine)
- Phtalate
- Sodium-laureth-sulfat (Deutsch Natriumlaurylethersulfat) und Sodium-Lauryl-Sulfat
- Fluoride in Zahnpasten (umstritten)
- Parfum
Da wir keine Experten auf diesem Gebiet sind würden wir euch darüber hinaus auch noch folgende Ressourcen ans Herz legen, wenn euch dieses Thema näher interessiert:
Welchen Fisch man noch bedenkenlos kaufen kann, haben Greenpeace und WWF in ihrem Fischratgeber bzw. Fischführer zusammengefasst. Der WWF hat dafür sogar eine eigene App.
>> Hier geht’s zum Fischratgeber von Greenpeace.
>> Hier geht’s zum Fischführer des WWF
In der Produktdatenbank auf marktcheck.at werden von Greenpeace und 11 Partnerorganisationen Lebensmittel, Getränke und Kosmetika hinsichtlich ökologischer Aspekte, Tierschutzaspekte und sozialer Aspekte bewertet. Die Produktdatenbank ist eine gute Hilfe, vor allem, um zu beurteilen, welche Kosmetika besser sind als andere.
>> Hier geht’s zur Produktdatenbank.
Darüber hinaus hat GLOBAL 2000 hier viele interessante Infos zu hormonell wirksamen Chemikalien in Kosmetika zusammengestellt.