Zusammenfassung
Wer schon einmal eine Diät gemacht hat, wird denken, dass Fett schlecht ist und beim Abnehmen nicht hilft. Das ist zu einem gewissen Teil auch berechtigt, weil uns ja in den letzten Jahren eingeredet wurde, dass alles was “fettarm” ist, gesünder sei.
Doch das stimmt so leider nicht. Denn wer bei einer Mahlzeit nach der Faustformel genug Fett dabei hat, wird schneller seinen Sättigungspunkt erreichen. Außerdem macht Fett glücklich, man hat ein befriedigenderes Gefühl nach der Mahlzeit und es sind wichtige fettlösliche Vitamine im Fett enthalten. Fett im Faustformel System ist uns sogar so wichtig, dass dies ein eigenes Gebot ist – nämlich das Gebot Nr.4! Hab deshalb keine Angst vor den guten Fetten!
Aber was sind gute Fette?
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Fetten. Wir vergleichen das ganz gerne mit einem Auto. In einem Auto gibt es einerseits das Motoröl und andererseits den Treibstoff – je nachdem welches Auto man hat ist es entweder Diesel oder Benzin.
“Benzinfett”
Aus dem sogenannten “Benzinfett” gewinnt der Körper Energie. Dazu gehören zum Beispiel Kokosfett, Schweineschmalz, Butter, etc.. Das sind überwiegend gesättigte Fette und einfach ungesättigte Fette. Der Körper könnte gesättigte Fettsäuren theoretisch selbst herstellen, aber wenn wir sie aus tierischen Fetten zu uns nehmen, bekommen wir auch die darin enthalten fettlöslichen Vitamine. Auch das Herz braucht überwiegend gesättigte Fette.
“Motoröl”
Dann gibt es noch das “Motoröl” – das sind die sogenannten essentiellen Fette (Omega 3 und Omega 6). Essentiell bedeutet, dass wir diese Fette durch unsere Nahrung aufnehmen müssen, da wir sie im Körper nicht selber herstellen können. Ein essentielles Fett erkennt man daran, dass es im Kühlschrank flüssig bleibt (Leinöl, Walnussöl, Rapsöl, Hanföl, etc.). Solche Fette sind wichtig für unseren Körper, ABER nur in kleinen Mengen! Wenn man davon zu viel isst, dann speichert der Körper dieses Fett und das ist genau das, was wir nicht wollen!
Kochen, Braten, Schmoren
Zum Kochen, Braten und Schmoren eignen sich am besten tierische Fette wie Schweineschmalz, Butterschmalz, Butter, etc. sowie Kokosöl und Olivenöl. Alle anderen pflanzlichen Öle (Rapsöl, Walnussöl, Leinöl, Hanföl) sind nichts zum Kochen oder Braten, sondern sind für die kalte Küche geeignet. Diese aber nur in KLEINEN Mengen verwenden.
Alle anderen Pflanzenfette (Sonnenblumenöl, Maiskeimöl etc und auch Margarine) und Frittiertes zählen wir zu den schlechten Fetten! Diese solltest du so gut es geht vermeiden.