Sind Saftkuren gut für die Entgiftung? (VIDEO)

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Zusammenfassung

Viele Menschen wollen ihrem Körper etwas Gutes tun und beginnen deshalb eine Saftkur. Aber sind Saftkuren gut für die Entgiftung wenn es darum geht, Schadstoffe effektiv aus dem Körper zu leiten?

Man muss wissen, dass man bei Saftkuren nur Gemüsesäfte trinkt – kein Obstsäfte! Denn sobald man eine Frucht oder Stück Gemüse auspresst, dann ist das der gleiche Zucker wie “normaler” weißer Haushaltszucker, da wichtige Bestandteile – wie zum Beispiel Ballaststoffe – weggeschmissen werden. Da macht es auch KEINEN Unterschied, ob das frisch ausgepresst wurde, oder ob das ein gekaufter, pasteurisierter Fruchtsaft ist. Der Zucker ist der gleiche!! Deshalb zählt ein Fruchtsaft auch als Süßigkeit. Gemüsesäfte sind da ein bisschen besser, aber auch Gemüsesorten wie Karotte oder Rote Rübe enthalten mehr Zucker, als beispielsweise eine Gurke oder Sellerie.

Wir nehmen ständig Giftstoffe über die Haut auf, wir atmen sie ein oder wir essen sie. Die Entgiftung dieser Stoffe findet hauptsächlich in der Leber statt.  Wenn die Leber genug Energie und Nährstoffe zur Verfügung hat, dann kann sie sie verpacken und ausscheiden. Sonst werden sie auch im Fettgewebe gespeichert.

Die Entgiftung in der Leber durchläuft zwei Phasen, die beide zeitgleich stattfinden sollten. Phase 1 benötigt Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin B6, Eisen, Magnesium, Mangan, Molybdän, Zink, Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E. Die Phase 2 benötigt ausreichend Eiweiß, Schwefel, Vitamin B6, Vitamin B12, Folsäure, Magnesium und Selen. Viele dieser Nährstoffe sind in Gemüsesäften nicht ausreichend vorhanden!  Deshalb bekommst du bei einer Saftkur nicht alle Nährstoffe, die du zur Entgiftung und zur Ausscheidung der Schadstoffe brauchst!

Gemüsesäfte sind also als Ergänzung zur normalen Ernährung wunderbar, aber zur effektiven Entgiftung reichen sie nicht aus!

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