Zusammenfassung
Vielleicht hast du schon in dem ein oder anderen Video gehört, dass wir vor Aromen “warnen”. Warum machen wir das?
Man kann Aromen in 3 Gruppen einteilen:
- Natürliche Aromen
Viele Menschen glauben, dass damit das “echte” Aroma eines Lebensmittels – z.B. einer Erdbeere – gemeint ist. Das ist aber ein Irrtum, denn das wäre extrem teuer. “Natürlich” bedeutet in diesem Fall nur, dass es aus natürlichen Grundstoffen hergestellt wurde. Im Falle eines Erdbeeraromas sind das beispielsweise Sägespäne. - Künstliche Aromen
Künstliche Aromen werden im Labor hergestellt und kommen in der Natur gar nicht vor. Man erkennt sie daran, dass sie mit Nummern gekennzeichnet sind. - Naturidente Aromen
Das ist das, was wir uns unter “natürlichen Aromen” vorstellen würden. Naturidente Aromen werden im Labor hergestellt, die Zusammensetzung ist jedoch die gleiche, wie das von einem natürlichen Stoffes.
Grundsätzlich sind diese Aromen nicht gefährlich. Die Gefahr besteht nicht darin, dass sie uns vergiften oder uns schaden, sondern darin, dass sie unser Geschmacksempfinden und unsere Vorlieben beeinflussen. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wir essen das gerne, was wir oft essen. Und wenn wir ständig Aromen essen, dann “prägen” wir uns auch auf sie und essen dann nur Dinge, in denen Aromen enthalten sind.
Das zweite Problem mit Aromen ist, dass wir die Qualität eines Lebensmittels nicht mehr erkennen. Wir sind “Steinzeitmenschen” und erkennen ein nahrhaftes Lebensmittel daran, dass es süß ist und intensiv schmeckt. Wenn jetzt aber beispielsweise in einem Erdbeerjoghurt Erdbeeren enthalten sind, die aber noch nicht ihren Reifegrad erreicht haben, aber mit Aromen vollgepumpt sind, liefern sie uns nicht die Nährstoffe, die wir eigentlich brauchen, der Geschmack aber ist der gleiche. Und das verwirrt den Körper und bringt unseren Geschmackssinn durcheinander, weil der Körper nicht mehr erkennt, was echt und was “künstlich” ist.