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>> Video: Obst und Trockenfrüchte: Wie groß ist eine Handvoll?
>> Video: Wie viel ist eine Handvoll Nüsse?
>> Video: Fruchtjoghurt statt Naturjoghurt als Zwischenmahlzeit?
Zusammenfassung
Zwischenmahlzeiten sind ein ganz komplexes Thema. Es hängt davon ab, wo du dich gerade auf deiner “Reise” zur gesunden Ernährung befindest. Das heißt, Zwischenmahlzeiten sind für jeden individuell verschieden.
Zwischenmahlzeiten brauchst du dann, wenn:
- du Probleme mit Heißhungerattacken hast, sprich, wenn du untertags oder vor allem am Abend kaum an Süßigkeiten oder der Packung Chips vorbeikommst, oder
- du öfters ein Energietief hast, vor allem am Nachmittag, wo du gerade mal so mit deiner Tasse Kaffee wieder herauskommst.
Das alles könnten Zeichen dafür sein, dass du Zwischenmahlzeiten brauchst. Der erste Schritt wäre, den Blutzucker zu stabilisieren und somit Heißhungerattacken und Energieeinbrüche abzustellen.
Der 4 Stunden-Mythos
Viele behaupten ja, dass man mindestens 4 Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten halten sollte. Die Idee dahinter ist, dass man in den 2 von 4 Stunden in die Fettverbrennung umschaltet. Wenn aber bei einem von euch die Umschaltung zwischen Zucker- und Fettverbrennung nicht funktioniert, dann bringen diese paar Stunden auch nichts. Das heißt, dass man vor allem am Anfang Zwischenmahlzeiten braucht um den Blutzucker zu stabilisieren und somit Heißhunger und Energietiefs vorbeugt.
Wann soll man Zwischenmahlzeiten essen?
In den meisten Fällen ca. 2 ½ bis 3 Stunden nach der letzten Mahlzeit. Dadurch “fangen” wir quasi den Blutzucker “auf” und beugen so Heißhunger vor.
Was kann man essen?
Ganz wesentlich für eine gesunde Zwischenmahlzeit ist, dass darin genug Eiweiß enthalten ist! Denn Eiweiß hilft dabei den Blutzucker zu stabilisieren und somit Heißhunger vorzubeugen – und das ist ja genau das, was man mit einer Zwischenmahlzeit erreichen will! Besonders gute Eiweißquellen sind eine Handvoll Nüsse oder ein Löffel Nussmus.
Aber Vorsicht: Nussbutter oder Nusscreme sind Ausdrücke dafür, dass darin meistens noch Zucker, Öle und/oder andere Zusatzstoffe enthalten sind! Schau dir also unbedingt die Inhaltsstoffe an! Es sollte nur 100% Nüsse drin sein, sonst nichts (eine Prise Salz ist okay).
Du kannst auch ein Stück Obst dazu essen, aber das Eiweiß wäre in diesem Fall wichtiger, da es den Blutzucker nicht so stark ansteigen lässt wie das Obst. Wie groß so eine Handvoll Nüsse oder Obst ist, zeigen wir noch genauer in den Videos “Obst und Trockenfrüchte: Wie groß ist eine Handvoll?” und “Wie viel ist eine Handvoll Nüsse?”.
Wenn du keine Nüsse magst oder auf diese allergisch reagierst, kannst du auch ein Naturjoghurt/Sojajoghurt, ein paar Gemüsesticks, Hummus, Eier, Hüttenkäse oder Topfen/Quark essen. Wichtig ist es, dass man Naturjoghurts und KEINE Fruchtjoghurts isst. Denn sobald es fertige Fruchtjoghurts sind, ist neben Früchten auch noch zugesetzter Zucker (und zudem vielleicht noch Aroma- und Konservierungsstoffe) enthalten. Im Video “Fruchtjoghurt statt Naturjoghurt als Zwischenmahlzeit?” findest du noch mehr Infos, warum wir keine Fans von Fruchtjoghurts sind.