Die “Ich mag das nicht” – Challenge

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Für eine neue Herausforderung im Mai haben wir wieder unsere “Ich mag das nicht Challenge”! Denn leider neigen wir dazu, dass unser Speiseplan immer nur  dieselben Lebensmittel beinhaltet. Nämlich die Dinge, die wir gewohnt sind. Dabei funktioniert Geschmack eigentlich genau “anders herum”. Denn alles, was wir oft essen, lernen wir zu mögen. Das heißt: wir essen das gerne, was wir oft vorgesetzt bekommen. Und deswegen ist diese Challenge dazu da, all den Dingen, die eigentlich super für unseren Körper wären, die wir aber nie “gelernt haben zu mögen”, eine zweite Chance zu geben. Oft liefern diese Lebensmittel Nährstoffe, die nur schwer von anderen Lebensmitteln abgedeckt werden können, wie zB bei Leber. Oder wir würden einfach mehr Nährstoffvielfalt in unsere Ernährung bringen, wenn wir uns von den immer gleichen vier Gemüsesorten verabschieden und auch mal zu Fenchel, Sellerie, rote Rüben, Kohlsprossen/Rosenkohl, Kohlrabi – oder was immer es ist, was du nicht magst, greifen.  Genau diese Lebensmittel holen wir im Mai zurück auf unsere Teller und geben ihnen noch eine Chance! 😀

Und so funktioniert die Challenge:

  1. Drucke dir – wie immer – unsere Challenge Checkliste aus.
  2. In den beiden leeren Zeilen trägst du je ein Lebensmittel ein, an das du dich gewöhnen möchtest, zB Stangensellerie, rote Rüben, Champignons, Zwiebel, Knoblauch, Schafkäse, Fisch, Leber, Innereien, etc.
  3. Du isst abwechselnd – aber jeden Tag – eines der ausgesuchten Lebensmittel. Du kannst sie dir so zubereiten wie du es am liebsten möchtest – gedämpft, gebraten, gekocht, als Salat, Suppe oder aus dem Ofen…  – und probierst mindestens 1 TL davon. 1 TL reicht. Es geht nur darum, deinen Körper an den Geschmack zu gewöhnen.
  4. “Wenn du probiert hast, trägst du die Zahl des Lebensmittels (1 oder 2) am aktuellen Tag im Kalender ein. So hast du immer den Überblick, welches der beiden Lebensmittel gerade dran ist.
  5. Bei dieser Challenge hast du auch wieder 5 Joker zur Verfügung. Du kannst pro Woche einen Joker setzen – nicht mehr! 😉 Du kennzeichnest am besten den “Joker-Tag” mit einem Kreuz im Kalender.

Warum machen wir das?

Wir essen das oft, was wir gerne essen. Stimmt nicht ganz! Es ist nämlich umgedreht: wir essen das gerne, was wir oft essen! Unser Körper kann nicht beim ersten Mal entscheiden, ob etwas schmeckt oder nicht. Wir Menschen sind begnadete “Allesfresser” und haben eine extreme Vielfalt in unserer Ernährung – viel größer als die der allermeisten Tiere. Das heißt aber auch, dass wir immer mal Dinge probieren, die möglicherweise schädlich oder sogar giftig für uns sein könnten.

Deswegen ist Geschmack eine “Erfahrungssache”. Bei unbekannten Dingen sagt der Körper zuerst einmal “Vorsicht!” und erst, wenn über mehrere Versuche “bewiesen” wurde, dass das Lebensmittel unschädlich ist und vielleicht sogar nützliche Nährstoffe liefert, wird es in die “Liste der erlaubten Lebensmittel” aufgenommen – es “schmeckt” uns. Je öfter wir etwas also essen (und je öfter es uns gut tut), umso lieber mögen wir es.

Wir müssen daher ein neues Lebensmittel einige Male probieren – einige Experten meinen mindestens 15 Mal, andere sagen bis zu 30 Mal. (Dabei geht es nicht darum, dass man große Mengen davon isst, sondern nur darum, dass man einen Bissen kostet und schluckt – damit der Körper “untersuchen” kann, wie dieses Lebensmittel im Körper wirkt. Es geht also nicht darum, 15 Bissen auf einmal hinunter zu würgen, sondern an 15 Gelegenheiten einen kleinen Bissen davon zu essen.)

Deshalb ist es schon im Kindesalter wichtig, deine Kinder immer alles probieren zu lassen, damit sich eine Geschmacksvielfalt entwickeln kann!

Gerade der Stangensellerie ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Er scheidet die Geister wie kaum ein anderes Lebensmittel, dabei hat er so viele gute Eigenschaften: Er ist reich an Mineralstoffen, wie Kalium, Natrium, Magnesium und Kalzium. Stangensellerie senkt den Blutdruck und hat positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel. Er schmeckt hervorragend in Salaten und kann auch mal als Snacklöffel für einen Aufstrich dienen! Wenn du noch mehr zu unserem Beispiel nachlesen möchtest – in unserem Wiki findest du einen hilfreichen Artikel mit allen Informationen zu Stangensellerie.

Achtung: bei der Challenge geht es nicht darum, dass du Dinge isst, die dir nicht gut tun. Wenn du eine Allergie auf Sellerie hast und ihn einfach nicht verträgst (das kann die unterschiedlichsten Gründe haben), dann sollst du ihn auch nicht als Teil der Challenge essen. Hier geht es nur um Lebensmittel, die an und für sich gesund wären, die du gut verträgst, aber die du einfach auf den Tod nicht ausstehen kannst. 🙂

Sei mit dabei bei dieser herausfordernden Challenge und hole dir hier deinen Kalender!

>> Download “Ich mag das nicht” Challenge-Kalender

Wer Rezeptideen für die Zubereitung seiner auserwählten Lebensmittel braucht, wird bestimmt in unserer Rezeptdatenbank fündig.

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