
Viele von uns neigen dazu für sich selbst etwas “Gesundes” und zusätzlich für ihre Kinder oder Partner gleich noch ein zweites oder gar drittes Menü zu kochen. Das passiert oft nur aus Gewohnheit, weil es sich so eingeschlichen hat. Oder weil man ein paar Kilos verlieren will und man glaubt, dass es die anderen sowieso nicht essen würden. Weil die Scheu, den Rest der Familie von einem “gesünderen Essen” überzeugen zu müssen, oft größer ist, als einfach nur ein Mal für alle zu kochen. Dazu kommt dann noch, dass leider noch immer mit gesunder Ernährung “Essen, das nach nichts schmeckt” assoziiert wird. Aber das stimmt überhaupt nicht – gutes und gesundes Essen muss kein Gegensatz sein! Und oft kommt es auch nur auf den richtigen Einstieg oder besser gesagt Umstieg an und der ist meistens leichter gefunden als man glaubt.
Sasha hat in einem ihrer letzten Blog-Beiträge “7 Tipps für ‘familienfreundliches’ Abnehmen – sollst du getrennt kochen oder nicht?” schon viele hilfreiche Ratschläge gegeben, mit denen du ohne viel Aufhebens die richtigen Weichen zu einer gesunden Ernährung stellen kannst. Wenn du gleich den Startschuss geben möchtest, findest du bei uns am Blog auch viele schnelle und familientaugliche Rezepte, zB Hackfleischbällchen in Tomatensauce, Rindfleisch-Krautpfannne, die Bohnen-Bolognese oder Putenpfanne mit Zuckerschoten und Paprika, die dir und deiner Familie dabei helfen sich gesünder zu ernähren. Und wir haben uns in unserer Community für dich umgehört mit welchen Tipps und Tricks unsere “Fäustlinge” sich, ihre Familien und Partner auf einen gesünderen Weg gebracht haben ohne für jeden extra zu kochen!
Petra J.
“Der Slowcooker hat sich als tolle Investition herausgestellt!”

Ich koche Fleischlaibchen, Eierspeise mit Gemüse, Lachstarte, zürcher Geschnetzeltes, Linsensuppe mit Feta, Krautpfanne mit Rind, Zucchinibällchen oder eine Zucchini-Quinoa Suppe. Gemüse mit “Sauce” (zB Sauerrahm-Dip) funktioniert bei meinem 4 jährigen Sohn glücklicherweise immer recht gut ???? . Und der Slowcooker hat sich auch als eine tolle Investition herausgestellt!

Peter K.
“Am Wochenende gibt es Kompromisse!”
Ich koche während der Woche in der Arbeit für mich – am Wochenende gibt es Kompromisse – also es wird nicht extra gekocht. Entweder das Essen ist dann ein 80:20 Moment (Anm. in der Faustformel gibt es Ausnahmen, an denen einfach alles erlaubt ist zu essen – unsere “Genussmomente” und die heißen “80:20” Momente) oder etwas Faustformeltaugliches. Ich nehme dabei keine Rezepte, sondern überlege mir nach der Faustformel Gerichte – die werden dann auch gerne gegessen.
Ursula H.
“Viele Gerichte sind absolut familientauglich, ich koche einfach nichts anderes!”

Viele Gerichte sind absolut familientauglich, ich koche einfach nichts anderes. Außer bei Stoffwechsel S.O.S. an den Fasttagen vielleicht. Obwohl Kürbissuppe isst meine Familie auch, oder Hühnerfilet mit Gemüse. Also es gibt nichts anderes. Wenn mein Sohn oder mein Mann anschließend noch Hunger haben, dann machen sie sich eben noch ein Wurstbrot. Oder sie nehmen mehr Reis dazu oder mehr Nudeln. Die Gerichte sind so vielfältig. Wer keine Bohnen mit Tomaten und Spiegelei zum Frühstück mag, der isst eben Spiegelei mit Schinkenbrot. Einfach entspannt bleiben. Ich muss aber auch zugeben mein Sohn ist schon größer.

Helene D.
“Ich versuche die Lieblingsrezepte in faustformeltaugliche Gerichte umzuwandeln!”
Ich versuche die Lieblingsrezepte meiner Kinder und meines Mannes in faustformeltaugliche Gerichte umzuwandeln indem ich den Gemüseanteil erhöhe und die Kohlenhydrate minimiere und schaue, dass genug Eiweiß mit dabei ist.
2-3 Mal in der Woche gibt es ein neues Gericht aus dem Foodplan, die ich meistens von den Kindern aussuchen lasse. Da wir unter der Woche nur abends gemeinsam essen mache ich gerne Suppen. Mein Mann und die Kinder essen oft noch ein Butterbrot dazu und ich bin aus dem Schneider. 😉
Brigitta P.
“Ich koche nie doppelt, ich wandle maximal für die Kids das Gekochte etwas ab!”

Ich koche nie doppelt, ich wandle maximal für die Kids das Gekochte etwas ab. Dann nehme ich etwas weg oder gebe etwas anderes dazu.

Ruth E.
“…eigentlich isst meine Tochter fast alles!”
Wenn jemand mehr Kohlenhydrate braucht dann kommen Kartoffeln, Reis oder ein paar Nudeln mehr zum Gericht dazu. Aber eigentlich isst meine Tochter fast alles aus der Faustformel-Küche und mein Mann sowieso!
Ulrike I.
“Traditionelle Speisen sind durchaus faustformeltauglich!”

Es ist gar nicht notwendig, für meine Familie anders zu kochen. Ich verwende jetzt viel mehr hochwertige Lebensmittel und vor allem koche ich auch abwechslungsreicher. Traditionelle Speisen wie z.B. Schweinsbraten, Knödel und ähnliches sind durchaus faustformeltauglich und sind ganz einfach mit Gemüse und Salat lecker und gesund zu servieren.

Martina A.
“Ich kann so ziemlich alles kochen was ich bisher gekocht habe…”
Ich kann so ziemlich alles kochen was ich bisher gekocht habe, weil wir selten Süßes gegessen haben. Ich habe meistens die größere Gemüseportion, aber ich bespreche auch nicht, dass wir jetzt “gesund” essen – das versuchen wir einfach so gut es geht immer zu tun!
Silke W.
“…man kann immer noch für sich zwei Fäuste Salat oder Knabbergemüse mit einplanen!”

Für widerspenstige Partner und Familienmitglieder kann man die Kohlenhydrate-Faust oder die Eiweiß-Ration maximieren und weniger Gemüse dazu geben, wenn sie es sonst nicht essen würden! Kartoffeln und Fleisch sind meistens für alle ok oder Nudeln und Faschiertes! Ich esse dann nach der Faustformel und die anderen wie es ihnen gefällt! Ansonsten kann man immer noch für sich zwei Fäuste Salat oder „Knabbergemüse“ mit einplanen, sofern die Hauptmahlzeit nicht schon genug davon hat!

Maria W.
“Jeder isst, was er möchte, aber nur was auf dem Tisch steht!”
Ich koche meistens eine pürierte Gemüsesuppe. Davon essen meistens alle. Danach koche ich eigentlich sehr selten “Mischmaschgerichte”, sondern Mahlzeiten, bei denen man die einzelnen Komponenten getrennt essen kann. Davon isst dann jeder, was er möchte, aber nur was auf dem Tisch steht.
Claudia St.
“Bei unserer Tochter hat es etwas gedauert…!”

Bei uns ist es einfach, da wir alle sehr bewusst und gesund essen. Mein Sohn ist Fitnessjunkie und achtet extrem auf seine Ernährung. Mein Mann und ich kochen alles selbst und mit frischen Zutaten. Bei unserer Tochter hat es etwas gedauert, aber seit 2 Jahren hat sie sich uns angeschlossen.

Susanne Sch.
“Hühnerbein auf Gemüsebett isst auch jeder Besucher gern!”
Mein Mann ist jetzt aus gesundheitlichen Gründen seit kurzem von der Faustformel überzeugt. Hühnerbeine auf Gemüsebett isst auch jeder Besucher sehr gern. Wir essen auch gerne asiatischen Lachs mit Brokkoli und mein absolutes Lieblingsrezept ist Lachs mit Dillkapernbutter und geschmorten Gurken!
Wir danken unseren “Fäustlingen” für ihre tollen Tipps!