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» Video: Knackiger Bohnensalat
» Rezept: Bohnensalat
» Salatvariationen im Foodplan
Für besonders interessierte Fäustlinge:
» Live Session: Böses Getreide – gutes Getreide
Zusammenfassung
Der Weg aus der “Brotzeitfalle” führt natürlich nicht am Brot vorbei. Wir wollen die “kalte Jause” aufwerten und dazu müssen wir das Getreide reduzieren. Wenn du schon mehr Gemüse untergebracht und die Eiweißquellen aufgewertet und variiert hast, ist unser nächster Schritt, dass wir vom Brot wegkommen. Das machen wir wie immer Schritt für Schritt.
Da viele Menschen mit Getreide und deren Erzeugnissen gesundheitliche Probleme haben, ist es sinnvoll, Getreide zu reduzieren. Vor allem dann, wenn das Brot nicht traditionell verarbeitet wurde – es also sehr schnell erzeugt und dabei auch kein Sauerteig verwendet wurde.
Deshalb hier ein paar Tipps:
Der richtige Brotkauf
Ein erster Schritt kann sein, dir Brot aus anderen Getreidesorten, wie Dinkel, Roggen, Kamut, etc. zu kaufen, damit dein Körper ein anderes Getreide “kennenlernt” und auch andere Nährstoffe bekommt. ABER VORSICHT bei Eiweißbrot! Das ist nämlich in den meisten Fällen nicht fermentiert und enthält deshalb viele Antinährstoffe. Wir Menschen können Antinährstoffe nicht aufnehmen und reizen dadurch unseren Darm noch mehr. Wenn du Brot kaufst, dann greife am besten auf “Natursauerteig-Brot” zurück. Mehr Info zu diesem Thema findest du in der Live Session “Böses Getreide – gutes Getreide”.
Brot einfach weglassen?
Die kleine Insulinspitze nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit (z.B. mit Brot) führt dazu, dass Stresshormone im Körper gesenkt werden und das ist ganz wichtig für einen erholsamen Schlaf. Wenn du also sehr gestresst bist, du schlecht schläfst oder schlecht in die Fettverbrennung schalten kannst, dann solltest du auf die Kohlenhydrate nicht verzichten, denn sonst “baut” sich der Körper die Kohlenhydrate quasi selbst. Das macht er aus Eiweiß (man bezeichnet das als Gluconeogenese) und dafür produziert er zusätzlich noch Stresshormone. Und das wirkt sich negativ auf deinen Schlaf aus.
Hülsenfrüchte und Kartoffeln als Alternative
Eine gute Alternative zum Brot ist beispielsweise ein Bohnensalat. Auch ein Quinoa- oder Linsensalat (siehe Links unter dem Video) eignet sich hervorragend, um sich vom Brot “loszureißen”. Kartoffeln und Kartoffelgerichte (Kartoffelpüree, Kartoffelsalat, geröstete Kartoffeln, etc.), sind ebenfalls eine tolle Alternative zum herkömmlichen Brot – und haben zudem bessere Nährwerte als jedes Getreide!