Mini-Gewohnheit: Zu Hause nur Vollkorn

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Was?

Kaufe für zu Hause (fast) nur Vollkornprodukte. Das gilt entweder nur für Brot, oder für alle Getreideprodukte (also zB auch Nudeln) – das wählst du selber. Im Restaurant und unterwegs ist es oft schwierig bis unmöglich – und manchmal auch einfach langweilig – immer nur auf Vollkorn zu bestehen. Daher fangen wir da gar nicht erst an, uns deswegen zu stressen und essen auswärts eben das, was grad da ist oder gut schmeckt.

Warum?

Wenn Getreide “ausgemahlen” wird, also vom Vollkornmehl zu Weißmehl verarbeitet wird (wobei “weiß” hier nicht unbedingt heißt, dass es hell ist, denn auch Roggenmehl kann ausgemahlen sein, obwohl es weiterhin hellgrau ist), verliert es den größten Teil seiner Mineralien und sehr viele Vitamine.

Aber diese Vitamine und Mineralien brauchen wir nicht nur, um das Getreide im Körper in Energie (und nicht in Fett….) umzuwandeln, sondern überhaupt für unsere Gesundheit. Außerdem enthalten Vollkornprodukte mehr Ballaststoffe, was wichtig für unsere Darmgesundheit ist.

Dazu haben wir auch zwei Videos:

Warum ist Vollkorn wichtig?

Was ist besser: Dinkel oder Vollkorn?

Wie genau?

Iss die Brotreste noch auf, die du zu Hause hast und kauf ab jetzt einfach nur mehr Vollkornbrot. Wenn du sehr “körniges” Brot nicht magst, dann probiere herum, es gibt auch fein vermahlene Vollkornbrote und auch Knäckebrot und sogar Toastbrot, das Vollkorn ist. Wenn du die Gewohnheit auch auf andere Lebensmittel ausweiten möchtest, dann kauf ab jetzt auch nur mehr Naturreis (=Vollkorn) bzw Vollkornnudeln. Aber wenn du ein “Vollkornanfänger” bist, dann fang einfach mal mit dem Brot an. Am verträglichsten ist hier übrigens immer Sauerteigbrot, weil die Bakterien und Hefen im Sauerteig dir das Getreide “vorverdaut” haben und die Nährstoffe dann viel besser verfügbar sind und das Brot leichter verdaulich ist.

Die “Zu Hause nur Vollkorn”-Regel musst du übrigens nicht 100% streng auslegen. Eine gute Variante ist zB, dass “nur Vollkorn” nur von Montag bis Freitag gilt, aber am Wochenende darf dann auch mal eine Semmel oder Weißbrot auf den Tisch. Oder du machst das an 6 von 7 Tagen. Leg die Regel so fest, wie es für dich am besten funktioniert, denn nur dann wirst du sie auch durchhalten und so nach und nach deine Ernährung verbessern und nebenbei deinen Geschmackssinn verändern.

Wie lange?

Unsere Mini-Gewohnheiten sind gute Gelegenheiten, nach und nach Kleinigkeiten zu verbessern und damit gute Gewohnheiten aufzubauen. Aber probiere es einfach ein paar Tage – z.B. von Montag bis Freitag – aus. Wenn es dir leicht fällt und guttut, behalte es bei und mach es einfach immer. Wenn es dir schwer fällt, hast du es am Freitag “überstanden” 🙂

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