Links etc.
>> Video: Problem: Getrennt kochen, wenn einer abnehmen will?
>> Video: Darf man Kinder ungesund ernähren?
>> Rezept: Fleischlaibchen mit Kartoffelpüree und Karottensalat
Mehr Infos rund um den Themenschwerpunkt vom Februar “Der Weg aus der Brotzeitfalle” findest du hier:
>> Themenschwerpunkt: “Der Weg aus der Brotzeitfalle”
Zusammenfassung
Du kochst im Moment getrennte Gerichte für dich und deine Familie, weil dein Mann oder deine Kinder die “gesunden” Mahlzeiten verweigern? Mit diesen Schritten schaffst du die Ernährung deiner Familie nach und nach umzustellen. (Schau dir auch noch vorher unbedingt die Videos “Problem: Getrennt kochen, wenn einer abnehmen will?” und “Darf man Kinder ungesund ernähren?” an, damit du einen besseren Überblick über dieses Thema bekommst).
- REDE DICHT DARÜBER!! Kündige nicht großartig an, dass du ab jetzt gesünder kochst. Das einzige, das du bekommen wirst, ist Widerstand. Sag Sachen wie “Ich wollte es Neues ausprobieren”, “Das schmeckt besser” etc. Denn wie du schon aus dem Video: “Das Problem von gesunder Ernährung” weißt, ist in den meisten Köpfen “gesunde” Ernährung negativ besetzt.
- Passe deine Mahlzeiten an! Koch die gleichen Gerichte wie bisher und passe sie der Faustformel an. Vielleicht fehlt das Gemüse, dann mach dir einen Salat dazu. Manchmal hast du vielleicht auch zu wenig Eiweiß oder musst die Kohlenhydrate ein bisschen reduzieren. Du ergänzt die Mahlzeiten nur und änderst nichts.
- Verbessere die ungesunden Anteile! Anstatt etwas Gebackenes machst du beispielsweise etwas Gebratenes. Oder du machst Salzkartoffeln anstelle von Pommes.
- Neue Rezepte: Wenn Punkt 2 und 3 schon gut funktioniert haben, dann kannst du nach und nach neue Rezepte ausprobieren. Schau dazu am besten in den Foodplan. Dort findest du auch Rezepte, die der Hausmannskost sehr ähnlich sind, wie beispielsweise Fleischlaibchen mit Kartoffelpüree und Karottensalat.
- Mache weniger Ausnahmen! Es gibt Gerichte, wie beispielsweise Kaiserschmarren, die man einfach nicht nach der Faustformel zubereiten kann. Natürlich musst du darauf nicht völlig verzichten – sie sollten aber immer weniger werden und irgendwann nur noch in 80:20 Momenten genossen werden.
Wenn du deine Mahlzeiten Schritt für Schritt “reparierst”, setzt du dich und deine Familie nicht zu sehr unter Druck und du erhältst auch einen entspannteren Zugang zur gesunden Ernährung! Vergiss nicht: Jeder ist auf einem anderen Punkt auf seiner Reise. Vergleiche dich deshalb nicht mit anderen! Du machst den ersten Schritt – und das finden wir super!